“Düsseldorf (dpa/lnw) – Die Koalition aus CDU und FDP will die Schweigepflicht für Ärzte lockern, die bei jungen Patienten auf einen Missbrauchsverdacht stoßen. Ein neues Gesetz soll es den Medizinern erlauben, sich mit Kolleginnen und Kollegen über den jeweiligen Fall auszutauschen.”

 

Wie es im Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen heißt, ist es Ärztinnen und Ärzten bei einem Verdacht auf Kindesmisshandlung bisher grundsätzlich nicht erlaubt, sich ohne Erlaubnis der  Eltern – und damit der eventuellen Täter – mit Kollegen zu besprechen. Das neue Gesetz soll hier Rechtssicherheit geben. Sind die Kollegen sich einig, dass es einen klaren Verdacht auf Missbrauch gibt, könnte der Arzt dann das Jugendamt kontaktieren. Möglich wird das neue Landesgesetz durch neue Vorgaben des Bundes.

Christina Schulze Föcking, Kinderschutz-Sprecherin der CDU-Fraktion, sagte dazu: «Unser Gesetzentwurf ist ein Paukenschlag für den Kinderschutz in NRW. Wir setzen damit das um, was Mediziner und Kinderschützer schon lange fordern und durch den neuen Bundesrahmen endlich möglich wird.» Ein Arzt sei somit auch nicht allein mit der Entscheidung, ob und wie er eingreifen muss.

Marcel Hafke, familienpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, verwies zudem auf das Phänomen des «Ärztehoppings»: Durch den bewusst ständigen Wechsel von Kinderärzten würden gefährdete und betroffene Kinder und Jugendliche oft zu spät auffallen. Auch hier könnten sich Ärzte untereinander besprechen – wodurch Kindern und Jugendlichen frühzeitig geholfen werden könne.“

Für diese Regelung hatte sich RISKID in den vergangenen Jahren auf der Bundes- und Landesebene eingesetzt und dafür gekämpft, die bisherige absurde Rechtssituation zu ändern. Bisher konnten Sorgeberechtigte und potentielle Misshandler, die engen Grenzen der ärztlichen Schweigepflicht und des Datenschutzes dazu benutzen, ihren Missbrauch und ihre Misshandlungen an Kindern zu vertuschen. Eine Öffnungsklausel im gerade durch die Bundesregierung verabschiedeten KJSG (Kinder und Jugendstärkungsgesetz) erlaubt es jetzt den Bundesländern, diese absurde Rechtssituation zu beenden. Ärzte wird ermöglicht frühzeitiger Kindesmisshandlungen festzustellen oder auszuschließen. Ein Meilenstein beim Kinderschutz!
Mit der Verabschiedung des Landesgesetzes am 01.Juli 2021 durch den Landtag NRW übernimmt NRW eine Vorreiterrolle. Jetzt müssen die anderen Bundesländer folgen.

ZDF Beitrag

Die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des BKA zeigt, bei Kindesmisshandlung, Kindesmissbrauch und  Kindesvernachlässigung gibt es weiterhin keine Entwarnung. Jede Woche werden weiterhin 2-3 Kinder durch Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung getötet.

In allen Bereichen (Tötungsdelikte, körperliche Misshandlung, Sex. Missbrauch, Kinderpornographie) zeigt die aktuelle Kriminalstatistik des BKA (2020) einen Anstieg . Bei den getöteten Kindern sind vor allem wieder die Kinder bis zum 6. Lj. Betroffen (76%).
Eine Besserung ist auch für 2021 als Folge der Lockdown Bedingungen nicht zu erwarten.

weiterlesen auf “Situation in Deutschland”

Am 13. Juni 2021 wurde dem Mitbegründer von RISKID Heinz Sprenger, EKHK, posthum die Ehrenspange seiner Heimatstadt Mülheim/R verliehen. Anstelle unseres viel zu früh verstorbenen Mitstreiters für eine besseren Kinderschutz nahm seine Ehefrau Sieglinde Sprenger in Anwesenheit der Familie und Weggefährten die Ehrung entgegen. Sie wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt posthum an eine herausragenden Mitbürger verliehen . In seiner bewegenden Laudatio würdigte der Oberbürgermeister der Stadt Marc Buchholz den Kinderschützer und „wahren Schimanski des Ruhrgebietes“. Mit RISKID wollte Heinz Sprenger „Handeln bevor es zu spät ist“. Zu oft musste er als Chefermittler erleben, dass trotz erfolgreicher Ermittlungsarbeit, die Hilfe für die Opfer -insbesondere bei Kindern- zu spät kam.

Weiterlesen: Berichte und Artikel in den Medien

 

In Deutschland wurden im Jahr 2019 insgesamt 112 Mädchen und Jungen getötet.

 

weiterlesen auf “Situation in Deutschland”

Die aktuelle Kriminalstatistik des BKA zeigt, bei Kindesmisshandlung, Kindesmissbrauch, Kindesvernachlässigung gibt es weiterhin keine Entwarnung.

 

www.riskid.de/kindesmisshandlung/situation-in-deutschland/

Gesundheitswesen und Kinderschutz

Die aktuelle Corona-Situation mit häuslicher Isolierung macht deutlich wie wichtig es ist, dass praktizierende Ärzte, die Kinder behandeln untereinander kommunizieren dürfen, um als außenstehende Dritte, auf professioneller Basis rechtzeitiger Kindesmissbrauch/-Misshandlung aufdecken oder ausschließen zu können.

Die Politik handelt:
Bundesrat für ärztlichen Informationsaustausch zum Kinderschutz

Ärzte, die sich bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung und Missbrauch fachlich austauschen wollen, brauchen bisher dafür das Einverständnis der Misshandler, wenn diese sorgeberechtigt sind.

Jetzt will der Bundesrat diese absurde Rechtssituation beseitigen und den fachlichen ärztlichen Informationsaustausch bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung und Missbrauch gesetzlich regeln:

Bei der anstehenden Überarbeitung des KJSG (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz) soll der ärztliche Informationsaustausch in einem § 4a als Ergänzung zum § 4 KKG im Bundeskinderschutzgesetz ermöglicht werden.

Der ergänzende § 4a gibt Ärzten endlich die Möglichkeit und notwendige Rechtssicherheit für den ärztlichen Informationsaustausch (interkollegiale Information), ob medizinische Gründe vorliegen, die in ihrer Gesamtschau gewichtige Anhaltspunkte für einen Kindesmissbrauch oder eine Kindesmisshandlung ergeben. Dadurch können Ärztinnen und Ärzte zukünftig entsprechend ihrer ärztlichen Berufsordnung (MBO) die Jugendhilfe auf gesicherter medizinischer Basis entsprechend § 4 KKG informieren.

Die durch § 4a gegebene Möglichkeit, einen medizinischen Sachverhalt bei Verdachtsfällen auf Kindesmisshandlung und Missbrauch datenschutzkonform vorab im Gesundheitsbereich durch Informationsaustausch zwischen Ärzten rechtzeitiger abzuklären, hilft Kindeswohlgefährdungen frühzeitiger zu entdecken und gleichzeitig Eltern vor nicht gerechtfertigten und überflüssigen Meldungen an die Jugendhilfe schützen.

RISKID hat sich jahrelang für diese Regelung eingesetzt und begrüßt daher die Initiative des Bundesrates als Meilenstein für einen besseren Kinderschutz vor Missbrauch und Misshandlung.

Vorgeschichte:

Bereits 2008 beim Entwurf zum Bundeskinderschutz BKiSchG forderten die medizinischen Fachgesellschaften in ihrem Konsenspapier:

 

Diese Forderung fand damals leider nicht ihren Weg ins BKiSchG.

Dadurch werden die Möglichkeiten, im Medizinbereich Kindeswohlgefährdungen aufzudecken und an die Jugendhilfe zu melden, bis heute stark eingeschränkt.

Ärzte, die im Rahmen der medizinischen Grundversorgung Kinder behandeln, können dabei Misshandlungen aufdecken. Für sie ist die Möglichkeit sich nach der ärztlichen Berufsordnung mit ihren ärztlichen Kollegen auszutauschen zu können („interkollegiale Information“) Voraussetzung für eine korrekte Diagnose und ein ausgewogenes weiteres Vorgehen.
Nach BKiSchG können Ärzte bisher lediglich entsprechend  KKG §4 bei gewichtigen Anhaltspunkten die Jugendhilfe einschalten. Eine nach der ärztlichen Berufsordnung zuvor ausreichend abgesicherte Diagnose ist dafür nicht vorgesehen.
Diese Gesetzeslage gefährdet Eltern durch nicht gerechtfertigte Meldungen an die Jugendhilfe wegen ungeklärtem medizinischem Sachverhalt und gefährdet betroffene Kinder wegen zu spät gestellter Diagnosen.

 

RISKID setzt sich seit Jahren dafür ein, dass diese bis heute bestehende absurde Rechtssituation zum Wohl der misshandelten Kinder endlich geändert wird.

 

Vorreiter NRW Landespolitik !

Wegweisend für eine effektive Einbindung des Medizinbereichs können die Handlungsempfehlungen und parteiübergreifenden Beschlüsse der Landespolitik in NRW sein. Sie sind als Konsequenz aus den zahlreichen Missbrauchsfällen der letzten Zeit entstanden und greifen Stellungnahmen von Ärztekammern und ärztlichen Verbänden auf.

Diese umfassen neben der Einrichtung eines medizinischen Kompetenzzentrums für Kinderschutz ausdrücklich die Verbesserung des ärztlichen Informationsaustauschs und die Einrichtung einer elektronischen Verdachtsfalldatenbank wie RISKID.

„In bestimmten Fallkonstellationen kann die einzelne Verletzung keinen ausreichenden Rückschluss auf eine Misshandlung zulassen. Bei einer Gesamtschau wiederkehrender Verletzungen wäre dies aber anders zu beurteilen. Da potentielle Täter oft regelmäßig den Kinderarzt wechseln („doctor-hopping“) und dem aktuell behandelnden Arzt die Krankengeschichte daher nicht bekannt ist, können solche Fälle auch weiterhin unerkannt bleiben. Hier wäre die Einrichtung einer Datenbank zielführend, in welche Fälle eingepflegt werden können, bei denen erst bei Häufung ein konkreter Verdacht anzunehmen wäre…
… bei der praktischen Umsetzung dürfte sich eine Orientierung an „riskid“, anbieten…“

(Bericht der „Regierungskommission mehr Sicherheit in NRW“ Besserer Schutz vor Kindesmissbrauch vom 28.Mai 2019, IV Handlungsempfehlungen, 1. Verstärkung der Frühwarnsysteme)

RISKIKD kann dabei helfen, auf digitalem Weg die Kommunikation zwischen Ärzten zu erleichtern und zu unterstützen:

Über das elektronische Informationssystem können die behandelnden Ärzte miteinander kommunizieren und sich Befunde und Diagnosen im Rahmen einer virtuellen Fallkonferenz mitteilen.

Die Gesetzgebungskompetenz hierfür liegt beim Bund: daher kann die gesetzliche Regelung nicht abschließend auf der Landesebene erfolgen, sondern erfordert ein Mitwirken der Bundespolitik.

Die Landesregierung NRW beschreibt in ihrem Handlungs- und Massnahmenkonzept vom Dez. 2020, S. 39, ihre Schritte, endlich den notwendigen  Informationsaustausch zwischen Ärzten zu ermöglichen.

Wichtige Aussagen zum ärztlichen Informationsaustausch und Vorgehen mit RISKID enthält das Rechtsgutachten MMV16-4524 der Landesregierung NRW

Angesichts der Tatsache, dass seit Jahren unverändert 2-3 getötete Kinder pro Woche in Deutschland als Gewaltopfer zu beklagen sind, ist es sicherlich wichtig zeitnah zu Ergebnissen zu kommen, unabhängig davon an welcher Stelle und in welcher Formulierung die notwendigen gesetzlichen Regelungen verankert werden können.

 

Rechtsgutachten MMV16-4524 Kernaussagen

Übersicht RISKID System

Massnahmenkonzept NRW 2020

Ärzte-Information

Bundesärztekammer

 

Links :

A) Ärzte im Kinderschutz

 

Pressemappe Deutsche Kinderhilfe e.V.

 

 

 

tagesschau24

 

Vorstellung der Zahlen kindlicher Gewaltopfer, durch BKA Präsident Holger Münch
Bundespressekonferenz: Stellungnahme RISKID, Phoenix TV, 11.05.2020

Am 29 Jan. 2020 fand der 3. Fachtag Kinderschutz Duisburg statt. Eine Veranstaltung, die in Kooperation mit der Kinder- und Jugendklinik des Helios Klinikums Duisburg und RISKID e.V. geplant und durchgeführt wurde. Grußworte Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesgesundheitsministerium. Dr. Rainer Holzborn, Ärztekammer Nordrhein. Dr. Markus Schäfer, BVKJ Obmann der Duisburger Kinder und Jugendärzte.

Grußworte

Sabine Weiss,
Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesgesundheitsministerium.

Dr. Rainer Holzborn
Vorsitzender Ärztekammer Nordrhein, Kreisstelle Duisburg

Dr. Markus Schäfer,
BVKJ, Obmann der Duisburger Kinder und Jugendärzte.

Umfassender Kinderschutz bei Vernachlässigung, Missbrauch und Misshandlung erfordert interprofessionelles Handeln aller mit dem Problem befassten Akteure.
Der Gesundheitsbereich kann wesentliche Beiträge zu einem besseren Kinderschutz leisten. Es ist wichtig hierfür die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Politik in NRW hat dafür bereits wegweisende Entscheidungen getroffen. Die überbrachten Grußworte unterstrichen die Wichtigkeit, diese Entwicklungen weiter auszubauen und wünschten der Fachtagung dafür viel Erfolg.

 

Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung wurden auf die Möglichkeiten einer Früherkennung von Kindesmisshandlungen bei der Haus- und Kinderärztlichen Versorgung
gelegt.
Die 300 anwesenden Teilnehmer aus den verschiedensten Fachbereichen – wie der Kinder- und Jugendmedizin, Jugendhilfe, Bildungswesen, der Polizei, Justiz und der Politik hatten Gelegenheit, sich bei den Vorträgen über aktuelle Entwicklungen im Kinderschutz zu informieren und anschließend darüber zu diskutieren.

Wissenschaftliche Leitung und Moderation:
Dr. med. Peter Seiffert, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik, Helios Klinikum Duisburg.

 

 

Referenten und Fachthemen:

PD Dr. Sibylle Banaschak, Rechtsmedizin Uni Köln, Leiterin KKG:
Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen (KKG NRW)

Dr. Ralf Kownatzki, Kinder- und Jugendarzt, Vorsitzender RISKID e.V.
Aktuelles zu RISKID

Rainer Becker, Polizeidirektor a.D., Vorstandsvorsitzender Deutsche Kinderhilfe
Begrifflichkeiten und Strafandrohungen im Kinderschutz

Dr. Tülin Knipp, Kinderärztin; Dr. Sarah Klein-Radukic, Psychologin
Aktuelle Fallvorstellung Kinderschutzgruppe Duisburg

Sara Watermann; Dr. Jens Temme, Familienrichter am Amtsgericht Duisburg-Hamborn
Das Familiengericht im Kinderschutz

Dr. Bernd Hemming, Professur Fliedner Hochschule für Familien Medizin
Hausärztlicher Familienblick im Kinderschutz

Gerd-Unterberg-Preisverleihung 2020

Im Rahmen der Fachtagung Kinderschutz Duisburg 2020 wurde Herr
Rainer Becker, Polizeidirektor a.D., Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe, für sein persönliches Engagement und sein unermüdliches Eintreten, Kinder besser vor Misshandlungen zu schützen, mit dem Gerd Unterberg Preis 2020 ausgezeichnet.

Preisverleihung durch den RISKID Vorstand

Preisverleihung durch den RISKID Vorstand
v.l.: Michael Reichelt, Dr. Ralf Kownatzki, Rainer Becker, Dr. Peter Seiffert

 

In seiner Laudatio führte der Vorsitzende von RISKID e.V., Dr. Ralf Kownatzki, dazu aus:

Zahlreiche Fälle von Gewalt und Misshandlung an Kindern – bereits während seiner aktiven Dienstzeit als Polizeidirektor- waren für Rainer Becker Aufforderung persönlich aktiv zu werden. Um hieran etwas zu ändern, wurden von ihm zahlreiche Initiativen und Projekte ins Leben gerufen und erfolgreich umgesetzt.
Beispielhaft erwähnt seien: Einführung einer Kinderschutzhotline in Mecklenburg-Vorpommern: mit dem Ergebnis der Verdoppelung von Inobhutnahmen. Aber auch konkrete Einzelinitiativen für benachteiligte Kinder aus Problemfamilien: wie das Projekt „Bildung für alle“, Gutscheine für Nachhilfestunden, Musikschulen, Sportvereine sowie die Organisation von Schwimmkursen und Feriencamps.
Rainer Becker hat sich immer als ein Vertreter der Kinder verstanden. Als Vorstandsvorsitzender der „Deutschen Kinderhilfe – Die Kindervertreter“ hat er sich auch im verdienten Ruhestand weiterhin für den Schutz von Kindern vor Misshandlungen und Missbrauch eingesetzt.
Als Kindervertreter der Deutschen Kinderhilfe hat er dieser in zahlreichen TV-Beiträgen, bei Presseinterviews und in Podiumsdiskussionen ein Gesicht gegeben

Auszüge aus  der Laudatio lesen sie hier

 

Bildimpressionen der Veranstaltung

Eröffnung, Grußworte und Referenten

Chefarzt Dr. Peter Seiffert eröffnet den 3. Fachtag Kinderschutz

Chefarzt Dr. Peter Seiffert eröffnet den 3. Fachtag Kinderschutz Duisburg und
überbringt die Grußworte der Staatssekretärin Sabine Weiss,
Bundesgesundheitsministerium, Berlin

 Grußworte für die Ärztekammer Nordrhein

Dr. Rainer Holzborn, Vorsitzender AEKNO Kreisstelle Duisburg, spricht die Grußworte für die Ärztekammer Nordrhein

Dr. Markus Schäfer, BVKJ Obmann der Duisburger Kinder- und Jugendärzte

Begrüßung durch Dr. Markus Schäfer, BVKJ Obmann der Duisburger Kinder- und Jugendärzte

PD Dr. Sibylle Banaschak

PD Dr. Sibylle Banaschak, Rechtsmedizin Uni Köln, KKG. NRW:
Dokumentation und Begutachtung bei Kindesmissbrauch/Misshandlung

Aktuelles zu RISKID: Handlungsempfehlungen der Politik

Aktuelles zu RISKID: Handlungsempfehlungen der Politik in NRW:
Ausbau des Frühwarnsystems RISKID, Dr. Ralf Kownatzki.

Dr. Ralf Kownatzki: Laudatio für Rainer Becker

Dr. Ralf Kownatzki: Laudatio für den Gerd-Unterberg-Preisträger 2020,
Rainer Becker, Polizeidirektor a.D.; Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe

Preisverleihung durch den RISKID Vorstand

Preisverleihung durch den RISKID Vorstand,
v.l.: Michael Reichelt, Dr. Ralf Kownatzki, Rainer Becker, Dr. Peter Seiffert

Der Gerd-Unterberg-Preis wird zusammen mit dem Preisgeld überreicht

Der Gerd-Unterberg-Preis wird zusammen mit dem Preisgeld an den
Preisträger 2020, Rainer Becker, überreicht
v.l.: Michael Reichelt, Dr. Ralf Kownatzki, Rainer Becker Dr. Peter Seiffert

Der Preisträger Rainer Becker

Der Preisträger Rainer Becker:
Danksagung und Referat zu „Begrifflichkeiten und Strafandrohungen im Kinderschutz“

Aktuelle Fallvorstellung aus der Kinder- und Jugendklinik Helios

Aktuelle Fallvorstellung aus der Kinder- und Jugendklinik Helios Klinikum Duisburg:
v.l.: Dr. Peter Seiffert Chefarzt, Dr. Tülin Knipp, Kinder- und Jugendärztin, Dr. Sarah Klein-Radukic, Psychologin

Richter am Familiengericht informieren über Aufgaben und Arbeitsweise des Familiengerichts

Sara Watermann und Dr. Jens Temme, Richter am Familiengericht Duisburg-Hamborn,
informieren über Aufgaben und Arbeitsweise des Familiengerichts.

Dr. Bernd Hemming

Dr. Bernd Hemming: Der Familienblick im Kinderschutz. Eine Generationsübergreifende Aufgabe bei Misshandlungen im familiären Kontext.

Dr. Bernd Hemming

Dr. Bernd Hemming

Familiengericht und Rechtsmedizin im Gespräch.

Familiengericht und Rechtsmedizin im Gespräch.
v.l.: Dr. Temme, Sara Watermann, Frau P.D. Dr. Banaschak
Familiengericht und Rechtsmedizin im Gespräch.

Erfahrungsaustausch zwischen Experten

Erfahrungsaustausch zwischen Experten v.l.: Dr. Wilfried Kratzsch, Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft, im Dialog mit Dr. Peter Seiffert

300 Teilnehmer aus, Medizin, Jugendhilfe, Polizei und Justiz

300 Teilnehmer aus, Medizin, Jugendhilfe, Polizei und Justiz, verfolgen die Vorträge und tragen mit ihren Diskussionsbeiträgen zu einer gelungenen Fachtagung bei.

Gruppenbild mit Preisträger, RISKID Vorstand und Referenten

Gruppenbild mit Preisträger, RISKID Vorstand und Referenten: v.l.:
Michael Reichelt, Dr. Ralf Kownatzki, Cord Neubersch, Dr. Elke Reutershahn,
P.D. Dr. Sibylle Banaschak, Rainer Becker, Dr. Jens Temme, Sara Watermann, Dr. Peter Seiffert, Dr. Sarah Klein-Radukic, Dr. Tülin Knipp, Dr. Bernd Hemming

Regierungskommission "Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen"

Regierungskommission „Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen“ Foto: Land NRW / M. Hermenau

Regierungskommission „Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen“ übergibt Zwischenbericht zum Schutz vor Kindesmissbrauch

Wolfgang Bosbach und Dr. Robert Orth stellen Ministerpräsident Armin Laschet und stellvertretendem Ministerpräsidenten Dr. Joachim Stamp Handlungsempfehlungen für besseren Schutz vor Kindesmissbrauch vor:

 

Foto Heinz SprengerBesonders relevant war dabei die Expertise von Heinz Sprenger, 2. Vorsitzender von RISKID e.V. welcher in seiner Dienstzeit als Polizeibeamter zahlreiche Tötungsdelikte an Kindern bearbeitet hat. Der Kinderschutz war für ihn, auch nach Eintritt in den Ruhestand, ein Herzensanliegen, für welches er sich bis zu seinem Tode im April dieses Jahres ehrenamtlich einsetzte.

 

 

 

IV.Handlungsempfehlungen

1. Verstärkung der Frühwarnsysteme

Um ein frühzeitiges Erkennen von Gefährdungssituationen für Kinder zu begünstigen, empfehlen sich neben einer verbesserten Personalausstattung der beteiligten Behörden folgende Maßnahmen:

a) Einführung eines interkollegialen Ärzteaustauschs und einer Verdachtsfalldatenbank

Bei bestimmten Verletzungsbildern ist medizinische Erfahrung notwendig, um Misshandlungsspuren von Unfallfolgen zu unterscheiden.

Um eine ausreichende Erfahrung bei der Begutachtung sicherzustellen, müssen sich Ärzte untereinander austauschen können, um zu einer gemeinsamen Diagnose zu kommen.
Ein direkter Austausch wird durch § 203 StGB (ärztliche Schweigepflicht) und den Datenschutz jedoch erschwert.

Das Kinderschutzgesetz ermöglicht es dem Arzt zwar bei „gewichtige(n) Anhaltspunkte(n) für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder eines Jugendlichen“ und wenn ein Hinwirken auf Hilfe bei den Betroffenen aussichtslos ist, das Jugendamt zu benachrichtigen. Ein direkter Austausch zwischen den Ärzten jedoch ist nicht erlaubt.

Außerdem ist die Schwelle für die Übermittlung an das zuständige Jugendamt mit „gewichtigen Anhaltspunkten“ zu hoch angesetzt und verhindert dadurch, die Erkenntnis weniger gewichtiger Umstände zu „gewichtigen Anhaltspunkten“ zu verdichten.

Bei einem Austausch zwischen den Ärzten würde es ja gerade darum gehen, „kleinere“ Anhaltspunkte zu „gewichtigen“ Anhaltspunkten zu verdichten.
Eine Regelung, die einen solchen internen Austausch gestattet, ist daher notwendig.

Der Koalitionsvertrag der aktuellen Landesregierung enthält eine entsprechende Absichtserklärung:
„Zur Verbesserung des Kinderschutzes werden wir den interkollegialen Ärzteaustausch zur Verhinderung von doctor-hopping und Gewalt gegen Kinder ermöglichen und den Ärztinnen und Ärzten Rechtssicherheit geben.“5

Sie wollen mehr lesen: Hier geht es zum PDF der Regierungskommision

von links nach rechts:
Steffen Thiel – Polizeikommissar, René Sprenger – Polizeioberkommissar, Dr. Ralf Kownatzki – Mitbegründer RISKID und Vorstandsvorsitzender, Susanne Skorzik – Erste Polizeihauptkommissarin und Leiterin der Polizeiwache Von-Bock-Straße in Mülheim, Benjamin Beckord – Polizeihauptkommissar

 

 

 

RISKID bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Unterstützern und Sponsoren, die im ablaufenden Jahr durch ihr Engagement unserer Arbeit erst ermöglicht haben.

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen allen gesegnete, besinnliche  Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr 2020.

„Wir wollten leben“  Einweihung der Gedenkstätte für misshandelte Kinder

Gedenkstein: „Wir wollten leben“

Frau Gabriele Schmidthals-Pluta, Vorsitzende des Vereins „Sicheres Leben“

In einer bewegenden Gedenkfeier wurde am 20.Oktober die Gedenkstätte für getötete, misshandelte, missbrauchte und vermisste Kinder in Gersthofen/Augsburg eingeweiht. Die von dem Kempener Steinmetz Thilo Probst gestaltete Skulptur zeigt symbolhaft Gewalt an Kindern und das Schutzbedürfnis der Opfer. Die ausgebreiteten Arme eines Erwachsenen strecken sich dem Kind helfend entgegen. Die mehrsprachigen Aufschriften „Wir wollten leben“ verleiht den getöteten Kindern eine Stimme. „Der Gedenkstein soll wachrütteln“, sagt die Vorsitzende des Opferschutzvereins „Sicheres Leben“, Gabriele Schmidthals-Pluta.

Ansprache Hermann-Josef Borjans, Bund Deutscher Kriminalbeamter BDK

Ansprache Dr. Ralf Kownatzki, RISKID

Segnung durch Pfarrer Ralph Gössel und Dekan Stefan Blumtritt

Allein in Bayern wurden im vergangenen Jahr 26 Kinder Opfer tödlicher Gewalt.In ganz Deutschland waren es 143. Daran erinnerte, als Vertreter von RISKID, Dr. Ralf Kownatzki in seiner Ansprache. An die anwesenden Politiker appellierte er, in die anstehenden Koalitionsvereinbarungen nach der Landtagswahl in Bayern, das politische Ziel aufzunehmen, den Informationsaustausch zwischen Ärzten bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung zu regeln und die dafür notwendige Rechtssicherheit zu schaffen. „Nach bestehender Gesetzeslage ist dies bisher nicht möglich und strafbar“, teilte er den rund 200 ungläubigen Einweihungsgästen mit. Der Duisburger Kinder- und Jugendarzt verwies auf die Situation in NRW: dort hatte 2017die Landesregierung dieses Vorhaben in ihre Koalitionsvereinbarung aufgenommen.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier u.a. von Klaus Jansen, als Solist, sowie Kindern der Goethe – Franziskus- und Musikschule und ihren Begleitern.

Kinderchor : „Wünsche schicken wir wie Sterne“

Solist Klaus Jansen: „Panis angelicus“

Weitere ausführliche Informationen:
link: http://www.sicheres-leben-gersthofen.de/index.php

Am 05. Juni 2018 veröffentlichte die Deutsche Kinderhilfe die Zahlen kindlicher Gewaltopfer nach der polizeilichen Kriminalstatistik. Die Situation in Deutschland:

Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik zeichnen ein trauriges Bild

143 tote Kinder im Jahr 2017 – Netzwerke im Kinderschutz müssen gestärkt werden

Die Deutsche Kinderhilfe stellte heute gemeinsam mit Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, und Professor Dr. Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie Ulm und Leiter des Kompetenzzentrums Kinderschutz in der Medizin, die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 zu kindlichen Gewaltopfern vor.
Im vergangenen Jahr wurden 143 Kinder getötet. Fast 78 Prozent von ihnen waren zum Zeitpunkt des Todes jünger als sechs Jahre. In 77 Fällen blieb es bei einem Tötungsversuch. Die Zahlen zu Misshandlungen an Kindern stagnieren seit Jahren auf einem hohen Niveau. 4.208 Kinder waren hiervon betroffen, 43 Prozent von ihnen haben das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet.
Im Bereich sexuelle Gewalt nach den §§ 176, 176a und 176b weist die Statistik einen Rückgang von 3,64 Prozent auf, doch wurden noch immer 13.539 Kinder als Opfer registriert. Die in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Fallzahlen des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischen Materials stiegen im Vergleich zum Vorjahr wieder um 15,06 Prozent an.
Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, äußert sich angesichts der Zahlen zur Polizeilichen Kriminalstatistik wie folgt: „Jede Woche werden mindestens zwei Kinder Opfer eines Tötungsdelikts; täglich werden fast 50 Kinder misshandelt oder sexuell missbraucht. Und das sind nur die Fälle, die der Polizei bekannt werden. Wir müssen davon ausgehen, dass viele Taten unentdeckt bleiben. Der Schutz unserer Kinder ist ein erklärtes gesellschaftliches Ziel. Dazu müssen Prävention und Strafverfolgung ineinandergreifen und als gemeinsame Aufgabe verstanden werden. Dieses Zusammenwirken ständig weiterzuentwickeln ist unser Auftrag. Und gegenüber unseren Kindern gilt: Wir müssen ihre Signale ernst nehmen und sie auf mögliche Gefahren – auch im virtuellen Raum – vorbereiten.“
Dem stimmt Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe, zu und ergänzt, dass „zum Schutz der Kinder Risikofaktoren wie Trennungskonflikte und psychische Störungen bei Eltern frühzeitig erkannt werden müssen. Dabei wird ersichtlich, dass die Verantwortung im Kinderschutz bei mehreren Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen wie Medizin, Kinder- und Jugendhilfe, Justiz, Kitas und Schulen, Fachberatungsstellen und Polizei liegt. Um der Verantwortung gerecht zu werden, müssen die Institutionen aber finanziell und personell gut ausgestattet sein.“
Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, zeigt sich erschüttert über die unverändert hohen Fallzahlen bei Kindesmissbrauch und den Anstieg bei Kinder- und Jugendpornografie: „Cybergrooming, sexueller Missbrauch und das Filmen dieser entsetzlichen Taten sind für tausende Kinder Realität. Besonders erschreckend sind der Anstieg härtester Gewaltszenen sowie die zunehmende Zahl von Missbrauchsabbildungen von Kleinkindern und Babys. Wir müssen davon ausgehen, dass sich der Missbrauch tausender Kinder unerkannt fortsetzt.“ Er verweist auch auf die zunehmende Gefahr sexueller Gewalt durch die digitalen Medien: „Kinder- und Jugendschutz findet im Internet nicht statt. Der Jugendmedienschutz muss jetzt dringend modernisiert und die IT-Wirtschaft auch gesetzlich verpflichtet werden, den Kinder- und Jugendschutz im Netz zu verwirklichen.“ Rörig fordert mehr geschultes Personal bei Justiz und Strafverfolgung. Auch die Ermittlungsmöglichkeiten müssten rechtlich und technisch verbessert und dem Internetzeitalter angepasst werden: „Sexualstraftäter dürfen sich in Deutschland nicht länger sicher fühlen.“

Bezüglich des alltäglichen Ausmaßes von sexuellem Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung in der Gesellschaft stellt Professor Dr. Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm und Leiter des Kompetenzzentrums Kinderschutz in der Medizin, fest: Auf diese riesige Dimension sind die zuständigen Institutionen nicht vorbereitet. Dies gilt für das Gesundheitswesen wie für die Jugendhilfe etc. Die spezifische Fachberatung hat immer noch keine regelhafte Finanzierung. Bis 2013 durften Misshandlungsdiagnosen im Krankenhaus in Deutschland gar nicht gestellt werden, vieler Orts gibt es Abrechnungsprobleme bei der Abklärung von Kinderschutzfällen oder z. B. bei einer vertraulichen Befundsicherung nach einer Vergewaltigung von Kindern und Jugendlichen. Die Weltgesundheitsorganisation sagt, dass gerade in den reichen Ländern durch eine systematische Verbesserung und ein Ausbau der Versorgung Betroffener noch relativ viel erreicht werden kann, der Zugang zu einer fachlich fundierten wirksamen Traumatherapie muss dabei verbessert werden. Im Rahmen der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN hat sich Deutschland verpflichtet Gewalt gegen Kinder zu beenden. Regelmäßig müssen entsprechende Indikatoren im Dunkelfeld erhoben werden. Die alleinige regelmäßige Präsentation der Kriminalstatistik reicht hierfür nicht aus.“

Unsere elektronische Pressemappe finden Sie hier!

Nach wie vor werden fast jede Woche 3 Kinder in Deutschland getötet !!


News und Aktuelles

Durchbruch beim Kinderschutz – NRW Politik handelt

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Juni 29th, 2021 by

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Neue Kriminalstatistik des BKA Mai 2021

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Eine Besserung ist auch für 2021 als Folge der Lockdown Bedingungen nicht zu erwarten. An der Grundproblematik hat sich gegenüber 2020 nichts verbessert.

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