Die Initiatoren von RISKID

Dr. Ralf Kownatzki

Dr. Ralf Kownatzki
Dr. Ralf Kownatzki

Dr. Ralf Kownatzki, Kinder – und Jugendarzt, ist zusammen mit dem Kriminalbeamten Heinz Sprenger Gründer von "RISKID",  einem Informationssystems für Ärzte bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung.

Es dient der rechtzeitigen Erfassung von Kindern, deren Symptome den Verdacht auf körperliche oder seelische Misshandlung , auf schwere Vernachlässigung oder auf sexuellen Missbrauch lenken. Mit RISKID kann sich ein Arzt insbesondere bei Arztwechsel über Vorbefunde informieren.

Bereits während seiner Tätigkeit als für eine Kinderintensivstation zuständiger Oberarzt einer Duisburger Kinderklinik wurde er mit den vielfältigen Erscheinungsformen von Kindesmisshandlung konfrontiert.

Zusammen mit seinen in der ambulanten Versorgung tätigen ärztlichen Kollegen engagiert sich der praktizierende Kinder- und Jugendarzt als Obmann der Duisburger Kinder- und Jugendärzte seit Jahren für den Kinderschutz.

So fordert er u.a. zugunsten eines besseren Kinderschutzes, das Gesundheitswesens stärker mit einzubeziehen und Ärzten die Möglichkeit zu geben, sich wie bei anderen ärztlichen Diagnosen üblich, auch bei Verdachtsdiagnosen von Kindesmisshandlung gegenseitig informieren zu können und dafür die notwendigen gesetzlichen Regelungen zu schaffen.

 

 

Heinz Sprenger

Heinz Sprenger
Heinz Sprenger

Heinz Sprenger, Polizeibeamter, Leiter des für Gewaltdelikte zuständigen Kommissariats in Duisburg, ist zusammen mit dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Ralf Kownatzki Gründer von "RISKID", einem Informationssystems für Ärzte bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung.

Heinz Sprenger kämpft seit Jahren für den Schutz Minderjähriger. Eine Kindermordserie 2005 animierte den Todesermittler, ein Frühwarnsystem einzurichten.

Gewalt gegen Kinder gehört zu den abscheulichsten Verbrechen überhaupt. Kinder sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft und sind am wenigsten in der Lage, sich gegen Gewalt zu wehren.
 
Wenn Polizist für Heinz Sprenger nur ein Job wäre, könnte er sich damit abfinden. Er begreift aber seinen Beruf als Lebensaufgabe.

"Wir sind immer als Erste am Tatort", sagt Heinz Sprenger, "aber immer zu spät". Die Täter zu überführen, schaffen er und seine Kollegen in den meisten Fällen. Die Opfer zu retten, fast nie.

2009 wurde den Initiatoren von RISKID für ihr Kinderschutzprojekt der Ehrenpreis  „Bul-le-merite“ des Bundes der Kriminalbeamten verliehen.