Das RISKID Konzept

RISKID ist ein dateibasiertes elektronisches Informationssystem für Ärzte. Beim RISKID Informationssystem wird die innerärztliche Information auf eine „virtuelle“ Großpraxis mit vielen Ärzten ausgedehnt.

Unter dem Schirm der ärztlichen Schweigepflicht wird es Ärzten ermöglicht, sich gegenseitig über Befunde und Diagnosen zu informieren. Voraussetzung für diesen Informationsaustausch ist, dass Ärzte zuvor das Anmeldeverfahren bei RISKID durchlaufen haben und zugelassen sind.

Der technische Ablauf orientiert sich an der bei Behörden für sensible Datenverwaltung üblichen Vorgehensweise.

Dies wurde durch großzügiges technisches und finanzielles Sponsoring ermöglicht.

Bei der jetzt vorliegenden Version für die deutschlandweite Anwendung erfolgt anders als beim ursprünglichen Duisburger Pilotprojekt zunächst eine Anfrage an das System, ob ein Kind, das als Patient neu angemeldet wird, bereits vorher von einem anderen Arzt als RISKID Patient eingestuft worden ist.

Ist dies der Fall, gibt es einen Hinweis, mit dem zuvor behandelnden Arzt in Verbindung zu treten, um ärztliche Befunde auszutauschen.

 

Eid des Hippokrates:

…Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Vermögen und Urteil; ich werde sie bewahren vor Schaden und willkürlichem Unrecht…

 


News und Aktuelles

Tagung: Häusliche Gewalt und Kindeswohl

Tagung: Häusliche Gewalt und Kindeswohl Am 16.Nov.2018 findet in Düsseldorf eine Veranstaltung der Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der Ärztekammer Nordrhein zum Thema Häusliche Gewalt und Kindeswohl statt. Häusliche Gewalt ist ein großes Risiko für Kinder auch misshandelt zu werden… Die Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit sich im Workshop RISKID über […]

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Einweihung der Gedenkstätte für misshandelte Kinder

„Wir wollten leben“  Einweihung der Gedenkstätte für misshandelte Kinder In einer bewegenden Gedenkfeier wurde am 20.Oktober die Gedenkstätte für getötete, misshandelte, missbrauchte und vermisste Kinder in Gersthofen/Augsburg eingeweiht. Die von dem Kempener Steinmetz Thilo Probst gestaltete Skulptur zeigt symbolhaft Gewalt an Kindern und das Schutzbedürfnis der Opfer. Die ausgebreiteten Arme eines Erwachsenen strecken sich dem […]

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