Das RISKID Konzept: „Handeln, bevor es zu spät ist“

RISKID ist ein dateibasiertes elektronisches Informationssystem für Ärzte. Beim RISKID Informationssystem tauschen sich Ärzte wie in einer „virtuellen“ Großpraxis über Befunde und Diagnosen aus, wenn unklar ist ob bei einem Kind, das sie behandeln ein Missbrauch oder eine Misshandlung vorliegen könnte.
Damit kann dem Problem „doctor-hopping“ begegnet werden. Darunter versteht man den von Misshandlern praktizierten gehäuften Arztwechsel, mit dem Ziel dadurch ihre Taten zu verschleiern.

Kindesmisshandlung verläuft in sehr vielen Fällen – wie eine chronische Erkrankung- über einen längeren Zeitraum. In dieser Zeit besteht die Chance, dass die Diagnose Kindesmisshandlung durch RISKID rechtzeitiger gestellt wird und die betroffenen Kinder frühzeitiger Hilfe bekommen.

RISKID hilft einen noch unklaren medizinischen Sachverhalt abzuklären und schützt dadurch auch Eltern vor nicht gerechtfertigten Meldungen an die Jugendhilfe.

RISKID wurde durch großzügiges technisches und finanzielles Sponsoring ermöglicht. Nach der erfolgreichen Pilotphase im Duisburg steht RISKID allen Ärzten in Deutschland kostenlos zur Verfügung.

 

Eid des Hippokrates:

…Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Vermögen und Urteil; ich werde sie bewahren vor Schaden und willkürlichem Unrecht…

 


News und Aktuelles

Durchbruch beim Kinderschutz – NRW Politik handelt

“Düsseldorf (dpa/lnw) – Die Koalition aus CDU und FDP will die Schweigepflicht für Ärzte lockern, die bei jungen Patienten auf einen Missbrauchsverdacht stoßen. Ein neues Gesetz soll es den Medizinern erlauben, sich mit Kolleginnen und Kollegen über den jeweiligen Fall auszutauschen.”   Wie es im Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen heißt, ist es Ärztinnen und Ärzten bei […]

Juni 29th, 2021 by

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Neue Kriminalstatistik des BKA Mai 2021

Die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des BKA zeigt, bei Kindesmisshandlung, Kindesmissbrauch und Kindesvernachlässigung gibt es weiterhin keine Entwarnung. Jede Woche werden weiterhin 2-3 Kinder durch Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung getötet. In allen Bereichen (Tötungsdelikte, körperliche Misshandlung, Sex. Missbrauch, Kinderpornographie) zeigt die aktuelle Kriminalstatistik des BKA (2020) einen Anstieg . Bei den getöteten Kindern sind vor allem wieder die Kinder bis zum 6. Lj. Betroffen (76%).
Eine Besserung ist auch für 2021 als Folge der Lockdown Bedingungen nicht zu erwarten. An der Grundproblematik hat sich gegenüber 2020 nichts verbessert.

Juni 29th, 2021 by

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Ehrenspange der Stadt Mülheim für Heinz Sprenger

Am 13. Juni 2021 wurde dem Mitbegründer von RISKID Heinz Sprenger, EKHK, posthum die Ehrenspange seiner Heimatstadt Mülheim/R verliehen. Anstelle unseres viel zu früh verstorbenen Mitstreiters für eine besseren Kinderschutz nahm seine Ehefrau Sieglinde Sprenger in Anwesenheit der Familie und Weggefährten die Ehrung entgegen. Sie wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt posthum […]

Juni 29th, 2021 by

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